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Kurs XV Vallendar-Schönstatt 2017/18

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1. Ausbildungsjahr: Ehe und Familie leben
WE  1:  13. -15.01.2017
WE  2:  17. – 19.03.2017
WE  3:  12. – 14.05.2017
Studienwoche 1:  14.- 20. 07.2017
WE  4:  29.09. – 01.10.2017
WE  5: 10.- 12. 11.2017

2. Ausbildungsjahr: Ehen und Familien begleiten
WE  6:  26. -28.01.2018
WE  7:  02. – 04.03.2018
WE  8:  01. – 03.06.2018
Studienwoche 2:  13.-19.07.2018
WE  9:  14. – 16.09.2018
WE 10:  09.- 11.11.2018

Hier ist der Kursflyer zum download

Kurs XVI Weiskirchen 2017/18

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Tagungsort

Schönstattzentrum Weiskirchen
Pommernstr. 13
63110 Rodgau / Weiskirchen
Telefon 06106-16927
Fax 06106-14846

Termine

1. Ausbildungsjahr: Ehe und Familie leben

WE 1: 10.-12.02.2017
WE 2: 28.-30.04.2017
WE 3: 30.06.-02.07.2017 (neuer Termin)
Studienwoche 1: 04.-10.08.2017
WE 4: 06.-08.10.2017
WE 5: 24.-26.11.2017

2. Ausbildungsjahr: Ehen und Familien begleiten

WE 6: 26.- 28.01.2018
WE 7: 09.-11.03.2018
WE 8: 08.-10.06.2018
Studienwoche 2: 27.07.- 02.08.2018
WE 9: 21.-23.09.2018
WE 10: 16.-18.11.2018

Hier ist der Kursflyer zum download

Kurs XVII München 2017-2019

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Tagungsort

Schönstattzentrum München
Herterichstr. 138-140,
D-81477 München
Telefon 089 7907863
www.schoenstatt-muenchen.de

Termine

1. Ausbildungsjahr: Ehe und Familie leben

WE 1: 29.09.-01.10.2017
WE 2: 10.-12.11.2017
WE 3: 26.-28.01.2018
Studienwoche 1: 23.03.-29.03.2018
WE 4: 15.-17.06.2018
WE 5: 20.-22.07.2018

2. Ausbildungsjahr: Ehen und Familien begleiten

WE 6: 28.-30.09.2018
WE 7: 23.-25.11.2018
WE 8: 08.-10.02.2019
WE 9: 05.-07.04.2019
Studienwoche 2: 07.-13.06.2019
WE 10: 19.-21.07.2019

Hier ist der Kursflyer zum download

Erziehung – was ist unser Stil?

Mit nun etwas mehr als zwei Jahren hat unser Sohn sehr offensichtlich seinen eigenen Willen entdeckt und wir merken, dass es mit der reinen Bedürfnisbefriedigung – Essen, Trinken, Wärme und einer trockenen Windel – längst nicht mehr getan ist. Auf dem Spielplatz beobachten wir bei anderen Eltern immer wieder die „Drei Säulen erfolgreicher Kleinkinder-Erziehung: Bestechung, Erpressung, Drohung“. Auch wir ertappen uns immer wieder dabei und suchen nach anderen Möglichkeiten. Dass Fragen nach der richtigen Erziehung auch die Beziehung herausfordert, sieht man daran, dass sie zu den TOP 10 der Streitthemen in Beziehungen gehört. Die Flut an Ratgebern und Artikeln in Elternzeitschriften macht das Ganze nicht gerade einfacher. Vor kurzem haben wir auf einen Tipp eines Psychologen hin, das Buch „Die 10 Gebote der Erziehung“ von Laurence Steinberg für uns entdeckt, das auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht. Eine gute Kurzzusammenfassung findet sich auch auf www.hoffnungsvoll-leben.de. Egal ob man nun Ratgeber liest oder nicht, wichtig scheint es, sich als Eltern immer wieder darüber auszutauschen, wie wollen WIR es angehen. Wir laden ein, dies zum Thema des nächsten Ehe-Abends zu machen.

Wie zufrieden sind wir aktuell mit der Erziehung unserer Kinder?
Welche Themenbereiche fordern uns gerade besonders heraus?
Wo wollen wir unseren Kindern ganz bewusst ein besonderes Vorbild sein?

Erbsen zählen

Heute waren wir mit unseren beiden Söhnen im Erntedankgottesdienst. Der Altar war reich geschmückt und viele Köstlichkeiten stapelten sich auf den Treppen. Der Blick unseres Zweijährigen viel sofort auf ein Körbchen mit Gummibärchen – nur schwer war er davon abzuhalten sich direkt darauf zu stürzen. Read more

Reziprozität oder ein kleines Prinzip für eine glückliche Beziehung

Reziprozität – ein schwieriger Begriff für eine eigentlich einfache Sache. Es meint das Prinzip der Gegenseitigkeit, also ein Grundprinzip menschlichen Handelns. Reziprokes, also gegenseitiges bzw. wechselseitiges, Verhalten finden wir in fast allen Beziehungen. Besonders am Anfang der Beziehung machen wir uns viel Mühe dem Partner Gutes zu tun. Ein Grund für die „rosarote Brille“ in der Anfangsphase. Eine gute Beziehung ist geprägt von gegenseitigem Geben und Nehmen. Dies bedeutet nicht, dass es phasenweise unterschiedlich ist. Dies soll und darf auch sein, doch im Gesamtgefüge sollte es sich die Waage halten. Die Zufriedenheit in der Beziehung hängt entscheidend davon ab, ob ich von meinem Partner Aufmerksamkeit und Anerkennung erfahre. Werde ich wertgeschätzt und verwöhnt, tue ich das auch im Gegenzug für meinen Partner. Dies ergibt eine positive Aufwärtsspirale. Doch auch das Gegenteil kann eintreten, wenn sich die Partner gegenseitig vernachlässigen und eine negative, kritische Grundstimmung in der Beziehung entsteht. Um aus der Spirale auszubrechen ist der positive Ansatz gefragt, indem wir unseren Blick auf die guten Seiten unseres Partners richten und ihm dies auch rückmelden.

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  • Wie zeigen wir einander unsere Wertschätzung?
  • Wann erfahre ich mich als Gebender bzw. Nehmender?
  • Wofür will ich meinem Partner Danke sagen bzw. ihn loben?
  • Wie kann mich mein Partner am Besten verwöhnen?

Bildquelle: http://andreassobing.de/tag/reziprozitaet/

Heimat & Geborgenheit

“ Wo wir Geborgenheit geben und finden, da ist Heimat.” (Josef Kentenich)

Unser zu Hause will ein solcher Ort sein. Ein Ort an dem ich mich mit meinem Partner oder meiner Familie ganz wohl und geborgen fühle. So, dass ich sagen kann: Das ist für mich Heimat.

Auch Gott will mit in unserem zu Hause wohnen und braucht dafür Platz. Es könnte ein Ort sein, an dem wir beten, wichtige Symbole oder Gegenstände ablegen, die uns gerade besondere Freude oder auch besondere Sorgen machen. Einen solchen Ort kennt man unter dem Namen Gebetsecke oder Gebetswinkel, in Schönstatt nennen wir ihn Hausheiligtum – ein Ort, an dem mitten in unserem Alltag der Himmel die Erde berührt.

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Machen Sie einen Rundgang durch ihre Wohnung:

  • Was ist mein/unser Lieblingsplätzchen? Warum?

  • Mit welchen Räumen/Ecken sind wir nicht zufrieden? Wie können wir sie umgestalten?

  • Haben wir ein Hausheiligtum? Wenn ja, wie halten wir es lebendig? Wenn nein, ist das etwas, was wir gerne hätten?

Beten als Paar

Das Gebet stellt nicht nur Verbindung mit dem Himmel, sondern auch mit geliebten Menschen und deren Sorgen her.“  (Josef Kentenich)

Ein Mensch öffnet sich anderen Menschen, wenn er mit ihnen auf einer ehrlichen Ebene spricht. Ein Mensch öffnet sich Gott, wenn er betet. Dabei schließt er automatisch all diejenigen mit ein, für die er betet. Für Gott müssen wir keine schönen Worte finden, von Herzen soll es kommen. Wir dürfen Gott bitten, danken, loben, aber auch klagen oder mit ihm diskutieren. Persönlich leben und gestalten wir unser Gebetsleben, doch beten wir auch als Paar? Das mag zu Beginn vielleicht etwas ungewohnt sein, denn das Beten ist ein sehr intimer Akt. Doch trauen Sie sich verschiedene Arten, Haltungen und Formen des Betens auszuprobieren und schauen Sie, was Ihnen gut tut.

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Folgende Fragen könnten als Anregung dienen:

  1. Was ist ihnen an ihrem persönlichen Gebet wichtig? Wie und wann beten Sie?
  2. Haben Sie Ihre Eltern beten hören? Wissen Sie, ob sie miteinander gebetet haben? Hatten Sie als Familie Gebetsgemeinschaft? Haben Ihre Eltern Ihnen gesagt, dass sie für Sie beten?
  3. Was mag das Haupthindernis sein, dass Paare nicht miteinander beten können?
  4. Wenn Sie schon miteinander beten: Sind wir zufrieden mit unserem Gebetsleben? Wollen wir etwas neues ausprobieren?
  5. Wenn Sie ein gemeinsames Gebetsleben neu starten: Wie könnten die ersten konkreten Schritte aussehen? (Freies Gebet/Fürbitten/vorformulierte Gebete/…)

Bildquelle: https://www.meinefamilie.at/beziehung/partnerschaft/als-ehepaar-gemeinsam-beten/ 

Weniger ist mehr?!

Kinderzeichnung …

Du hattest ein Viereck gemalt. 
Darüber ein Dreieck, 
darauf (an die Seite) zwei Striche mit
Rauch - fertig war das Haus
Man glaubt gar nicht, 
was man alles nicht braucht.

(Quelle: Rainer Kunze, Gedichte, 2001, S. 23)


haus-kinderzeichnungAn Kindern dürfen wir oftmals lernen uns wieder an den kleinen Dingen zu freuen und sie so richtig wert zu schätzen. Auch die Fastenzeit will unseren Blick wieder schärfen auf das Wichtige und Wesentliche, damit wir uns nicht im Alltäglichen verlieren.

Ursprünglich bedeutet das deutsche Wort „Verzicht“, dass wir „einen Anspruch (freiwillig) aufgeben“. Meine Entscheidung, meine innere Freiheit ist dabei gefragt. Ich verzichte auf etwas, worauf ich eigentlich ein Anrecht habe. Aus eigener Motivation heraus verzichte ich. Und oftmals wird der Verzicht ein Gewinn, ganz nach dem Motto: Weniger ist mehr!

Vielleicht genieße ich gewisse Dinger wieder bewusster oder merke, dass ich manches überhaupt nicht brauche.

Der Kreativität der Fastenvorsätze sind dabei keine Grenzen gesetzt:

  • Weniger Süßigkeiten, Alkohol, Zucker – mehr bewusster Genuss
  • Weniger Nörgeleien – mehr Achtsamkeit für das Positive
  • Weniger facebook und whattsapp – mehr persönlichen Kontakt.
  • Weniger Stress – mehr Zeit füreinander
  • Weniger Fastfood – mehr Genuss beim Essen

Viel Spaß bei der Zeit zu Zweit in der Fastenzeit

Die ganz persönliche Tagesschau

Für viele Deutsche ist es ein Pflichttermin: Wenn um 20.00 Uhr die Nachrichten im Fernsehen kommen, dann gehen wir nicht ans Telefon. Diese Viertelstunde wollen wir nicht gestört werden. Kurz und kompakt ist da zu sehen, was in der Welt Wichtiges geschehen ist. Für manch einen ist die Tagesschau ein wichtiges Ritual.

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So wichtig wie die große Weltpolitik darf auch das eigene Ehe-Leben sein. Wie wäre es mit einer ganz persönlichen Tagesschau als Paar? So kann täglich ins Bewusstsein rücken, was heute alles gewesen ist. Denn das Leben ist zu kostbar, um einen Tag einfach so zu beschließen. Es könnte ja sein, dass sich heute noch viel mehr ereignet hat als das übliche Einerlei. Da wäre es doch schade, wenn Sie das übersehen würden und vor allem wäre es doch schön, diese Erlebnisse mit dem Ehepartner zu teilen.

Gemeinsam können wir Rückschau halten und den Tag noch einmal wie einen Film vor unserem inneren Auge anschen. In einer kurzen Zeit zu zweit können folgende Fragen als Anregung dienen:

  • Wie war unser Tag heute gestaltet? Was geht beim Gedanken an Heute in mir vor?
  • Wo komme ich vielleicht jetzt erst ins Staunen? Wo geht ein Licht auf, weil mir plötzlich etwas klar wird?
  • Und wenn wir Gott zu Beginn bitten, mit uns den Tag anzuschauen, könnte das manche Entdeckung bringen.
  • Wir dürfen alles in Gottes Hände legen: Die Menschen, denen wir begegnet sind; die Arbeit, die wir geschafft haben; alles, was heute gelungen ist, und auch das, was schwierig war oder wo man alleine nicht mehr weiter kommen vermag. Das kann manchmal richtig entlastend sein. 

Es gibt viele Möglichkeiten für solch eine persönliche Tagesschau: Zu Hause vor einer brennenden Kerze, auf dem Balkon, wenn Sie zu den Sternen schauen, bei einem abendlichen Spaziergang rund um den Häuserblock.

Seit fast 500 Jahren beten Menschen auf diese Weise. Für manche ist das die wichtigste Viertelstunde des Tages geworden.

In Erinnerungen schwelgen

„Doppelt lebt, wer auch Vergangenes geniesst.“ (Marcus Valerius Martial)

Momente gehen, aber Erinnerungen bleiben ein Leben lang. Mit der Digitalkamera oder dem Handy ist es so einfach geworden viele Fotos zu machen oder kurze Videos zu machen. So halten wir kleine wie große Ereignisse aus dem Alltag, Urlaub oder von besonderen Anlässen fest. Innerhalb eines Jahres, geschweige denn mehrere Jahren, sammeln sich so fast unendlich viele Erinnerungen meist in digitaler Form und schlummern auf unseren Laptops. Vielleicht schaffen wir es sogar mal wieder ein Fotoalbum zu gestalten, dass dann aber hoffentlich nicht im Regal verstaubt.

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Wir wollen Sie diesen Monat einladen in Erinnerungen zu schwelgen – egal ob in digitaler oder in Papierform.

  • Wann haben Sie sich das letzte Mal ihre Hochzeitsfotos angeschaut?
  • Oder gibt es noch Fotos von Ihrem ersten gemeinsamen Urlaub?
  • Vielleicht macht es Ihnen auch Freude, die Fotos bzw. Filme Ihrer nun schon groß gewordenen Kinder anzuschauen?

Egal, was Sie sich anschauen, wir wünschen viel Freude beim Schwelgen in Erinnerungen und Erzählungen über vergangene Erlebnisse.

Bildquelle: http://www.kwick.de/xxisa_/blog/entry/77749982/294-erinnerungen-bleiben-fur-immer/