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Edelsteinmomente

Von vielen Freunden und Bekannten hören wir gerade: zwischen Heimarbeit, Homeoffice, Hausaufgaben und Haushalt fehlt manchmal die Kraft den Bedürfnissen des Partners, der Partnerin oder unserer Kinder gerecht zu werden. In einem Erziehungskurs hörten wir kürzlich von sogenannten „Edelsteinmomenten“.

Als Edelsteinmomente werden die kurzen Momente des Tages genannt, wenn wir es schaffen einer Person in unserem Umfeld die volle Aufmerksamkeit und Präsenz schenken und dadurch Begegnung erfahren und Wertschätzung beim Gegenüber ankommt.

Gerade, wenn wir mehrere Dinge gleichzeitig machen wollen oder müssen, sich unsere Gedanken im Kreis drehen und der nächste Termin zur Zoom-Konferenz auch noch irgendwie pünktlich geschafft werden soll, ist das gar nicht so einfach. Da bekommen wir es dann manchmal nur am Rande mit, wenn mein Partner mir etwas sagen will.

Bildquelle: pixabay.com

Aber wie ist das mit mir selbst? Es lohnt sich auch einmal für mich selbst zu überlegen, in welchen Momenten ich mich wertgeschätzt und angenommen fühle. Welche Momente mit meinem Partner sind da besonders schön und angenehm?

Für viele Menschen sind es genau diese Momente, in denen sie sich wirklich auf Augenhöhe wahrgenommen fühlen: wenn mir mein Gegenüber empathisch und ganz aufmerksam zuhört, wenn jemand sich ganz bewusst Zeit nimmt, wenn jemand sich wirklich interessiert.

Die kleinen Phasen des Tages, diese Edelsteinmomente dürfen klein und kurz sein. Die Dauer ist nicht so wichtig, oder die Besonderheit der Situation. Es geht vor allem darum, dass ich meinem Partner gegenüber voll da und ganz präsent bin. Genau in diesem Moment. Es entsteht ein Moment der Wertschätzung und des positiven Miteinanders. Das kann während des Kochens, beim Zähneputzen oder beim Einschlafen sein. Abends lohnt es sich gemeinsam über diese Edelsteinmomente nachzudenken und deren Wert nachzuspüren. Vielleicht schaffen wir es auch diese ins Gebet zu bringen und unsere Dankbarkeit darüber zu spüren und vor Gott zu tragen.

In der Zeit zu Zweit kommen wir als Paar ins Gespräch:

  • Wann kann ich im Tagesablauf für einen Moment wirklich präsent sein?
  • Ist mir das heute gelungen?
  • In welchen Momenten fühle ich mich wertgeschätzt und angenommen?
  • Welche Momente mit meinem Partner sind da besonders schön und angenehm?
  • Wo wünsche ich mir Deine volle Aufmerksamkeit?
  • Wie schaffen wir uns gegenseitig solche Edelsteinmomente?

Lasst euch in diesen Tagen auf solche Edelsteinmomente ein und geht gemeinsam auf diese Schatzsuche. Es lohnt sich!

Idee der Edelsteinmomente aus: KESS-erziehen® (https://www.kess-erziehen.de/)

Günter Niehüser verstorben – Er war ein Mitbegründer der Akademie für Ehe und Familie

Völlig überraschend verstarb am Samstag, 10. April 2021, Günter Niehüser im Kath. Klinikum in Mainz. Der Verstorbene war in der Schönstatt-Bewegung neben anderem vor allem bekannt als gefragter Fachmann beim Ausbildungskurs für Geistliche Begleitung am J. Kentenich Institut, als Mitbegründer der Akademie für Ehe und Familie mit Sitz in Mainz, als Begleiter von Entwicklungsprozessen in verschiedenen Gemeinschaften und als kompetenter Berater in Fragen sexualisierter Gewalt und deren Prävention. Zusammen mit seiner Frau Anja und seinen Verwandten trauern viele in der Schönstatt-Bewegung um seinen zu frühen Heimgang.

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Der Verheißung Gottes trauen – 18. Absolventenkongress der Akademie für Ehe und Familie – online

 Nachdem im vergangenen Jahr der Absolventenkongress wegen der Corona-Pandemie ausfallen musste, ging er am Palmsonntagwochenende 2021 online an den Start. Mit Dr. Christian Henneke aus Hildesheim kamen 61 Ehepaare und Familien über die Zukunft der Kirche und der Familien ins Gespräch. Thema: „Familien und Kirche – Lust auf Zukunft? Was trägt den Glauben ins Morgen?“

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Lockdown an Ostern

„Das mit der Ausgangssperre hat zu Ostern noch nie funktioniert!“ Über dieses Meme auf social media Kanälen mussten wir schon ein bißchen schmunzeln…

Meme Bildquelle: https://debeste.de/184415/das-mit-der-Ausgangssperre-zu-Ostern-hat-noch-nie

Vor kurzem ging dieses oben gezeigte Bild viral. Es zeigt ein offenes Grad – offensichtlich mit dem großen, runden Stein das Grab des Josef von Arimathäa in dem Jesus nach der Kreuzigung gebracht wurde – darunter steht geschrieben: „das mit der Ausgangssperre zu Ostern hat noch nie funktioniert.“

Mit einem Augenzwinkern zeigt dieses Bild die Erleichterung, die wir uns wohl in diesen Tagen besonders wünschen. Jesus ist auferstanden, er lebt! Nun liegen die Osterfeiertage – zum zweiten mal im Lockdown erneut hinter uns – aber wir Christen dürfen ja Ostern ganze 50 Tage lang feiern. Wir sehen das als Chance und sind also eingeladen, über diesen Gedanken in´s Gespräch zu kommen.

Manchmal geht es uns vielleicht wie in einem Grab, die Steine liegen schwer in Form von Sorgen und Ängsten auf unserem Herzen. Mit der Auferstehung Jesu dürfen wir in der Osterfreude diese Steine mit ihm weg holen.

Folgende Fragen können uns im Paargespräch leiten:

  • Dafür wünsche ich mir gerade Erleichterung…
  • Danach sehne ich mich gerade besonders…
  • Welche dieser Steine möchte ich bewusst an Jesus übergeben?
  • Mit dieser „Methode“ kann ich das am besten unterstützen…(aufschreiben, Zettel verbrennen, im Gebet, im Gespräch….)

Zusammenbruch oder Chance?

„Wenn etwas zusammenbricht, ein Plan zusammenbricht, jetzt nicht selber auch zusammenbrechen, sondern aufbrechen.“ (Pater Josef Kentenich)

Beim Lesen dieses Zitats kam uns erneut die aktuell ungewisse Zeit in den Sinn. Die Welt dreht sich immernoch um Corona, Lockdown, Kurzarbeit, (mal wieder) geschlossene Schulen und Kitas und ein Alltag, der so gar nicht alltäglich ist. Irgendwie haben wir es langsam leid, immer auf ein „danach“ zu warten. Viel besser wäre doch ein „hier und jetzt“ um das, was alles rund herum förmlich zusammenbricht nicht nur von der Seite anzustarren, sondern das vermeintlich Beste draus zu machen.

Ich arbeite im Einzelhandel: Monate ohne Umsatz und ein negatives Betriebsergebnis lassen den Druck höher und höher werden. Fast alle sind in Kurzarbeit. Die Eltern sind das Home-Schooling leid und die Lehrer*innen haben meist die doppelte Belastung. Viele unserer Freunde und Groß-Familie sind beruflich ebenfalls betroffen.

Und doch merken wir, die Zeit als Paar und als Familie tut uns gut und wir entdecken neue Möglichkeiten: Unser Garten erstrahlt in neuem Glanz, unser 3-jähriger Sohn hat letzten Monat Windel und Schnuller an den Nagel gehängt und ich habe mit unserem 5-jährigen so viel Zeit mit dem Fußballspielen verbracht wie noch nie. Und auch wir als Paar können gerade ab und zu wieder ausschlafen und die Zeit für ein Ehe-Gespräch am Abend wird nicht von anhaltender Müdigkeit durchkreuzt. Es tut gut, dass wir uns ab und zu nicht von unseren Ängsten treiben lassen, sondern das Ruder selbst in die Hand nehmen und darüber im Gespräch bleiben. Unsere Ängste dürfen wir vor Gott bringen, er soll uns aber auch die Kraft geben, die Chance zu erkennen und anzupacken.

Foto: Pixabay.com

Für unser Leben als Paar stellen wir uns in der Zeit zu Zweit folgende Fragen:
• Wir sagen uns, was uns aktuell Angst macht und beschließen, dass wir in unseren Ehe- und Familiengesprächen das Positive in den Blick nehmen.
• Wie können wir die Zeit miteinander gewinnbringend gestalten?
• Wen möchten wir in unser Gebet mit einschließen?
• Wo gibt es für uns noch ungenutzte Chancen zu denen wir aufbrechen möchten

Für unser Leben mit Gott beten wir gemeinsam:
Jesus, Gott und Heiland, in einer Zeit der Belastung und Unsicherheit für die ganze Welt kommen wir zu dir. Stehe uns bei mit deiner Macht. Stärke unter uns den Geist des gegenseitigen Respekts, der Solidarität und der Sorge füreinander. Hilf, dass wir uns innerlich nicht voneinander entfernen, sondern Wege finden, miteinander in Kontakt zu bleiben. Lass uns die Widrigkeiten und Herausforderungen annehmen und daran wachsen. Danke, dass du bei uns bist und uns hindurchbegleitest. Amen.

(nach Bischof Dr. Stephan Ackermann / Trier)

Wie flexibel sind wir eigentlich?

Die Welt steht irgendwie immernoch Kopf. Die Corona-Pandemie bestimmt nach wie vor unseren Alltag. Ausgangssperre, Home-Schooling und geschlossene Läden sind unsere aktuelle Wirklichkeit.

Wir finden es gerade in dieser Zeit spannend zu sehen, wie einige unserer Mitmenschen Stress, Druck, Frust und Misserfolg besser bewältigen können als andere. Das können wir beobachten im eigenen Freundeskreis, in der Gemeinde und auch innerhalb von Familienkonstellationen. Diese Menschen sind besonders resilient, denn sie blieben in schwierigen Situationen beständig und psychisch stabil.

In der Wissenschaft werden 7 Haltungen der Resilienz definiert:

  • Optimismus,
  • Akzeptanz,
  • Lösungsorientierung,
  • Opferrolle verlassen,
  • Verantwortung übernehmen,
  • Netzwerke aufbauen,
  • Zukunft planen.
Bildquelle: https://pixabay.com/photos/tree-pine-rock-symbol-metaphor-2743254/

Diese Widerstandsfähigkeit ist bei uns Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt. Bereits in der Kindheit werden dafür die Grundlagen gelegt. Die Erfahrung von Wertschätzung, Ermutigung und Unterstützung bereits in frühester Kindheit fördert die psychische Stabilität. Aber auch im Erwachsenenalter kann dies noch verbessert werden. Doch es braucht natürlich mehr Zeit, um verfestigte Denk- und Handlungsmuster zu verändern.

Nehmen wir uns in der heutigen Zeit zu zweit doch vor über dieses Thema in´s Gespräch zu kommen. Folgende Fragen können dazu anregen:

  • Was spricht mich bei diesem Thema an?
  • Wie nehme ich mich selbst wahr? Wo bin ich bereits flexibel, wo möchte ich das mehr sein (können)?
  • Was fällt mir beim Partner positiv auf?
  • Gibt es eine dieser Haltungen, in der ich / Du richtig gut bist?
  • In welchen Situationen versuche ich in den nächsten Wochen „dran“ zu bleiben und meine Widerstandsfähigkeit zu trainieren?

Geh´und…

Abrahams Berufung und Zug nach Kanaan:

„Und der HERR sprach zu Abraham: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden. Da zog Abram aus, wie der HERR zu ihm gesagt hatte, und Lot zog mit ihm. Abram aber war fünfundsiebzig Jahre alt, als er aus Haran zog.“

“Das Jahr 2020 ist rum – endlich!” So denkt wohl der ein oder andere. Viele Krisen, besonders naturlich die Coronakrise haben unseren Alltag und unsere Gesellschaft herausgefordert. Die Herausforderung bleibt, aber hoffentlich auch die Zuversicht, dass es 2021 besser wird.

Mit befreundeten Familien stellten wir heute fest: Die Corona-Krise konnte uns auch viele neue Wege aufzeigen und zeigte uns die Besinnung auf´s Wesentliche. Freundschaften online pflegen, ein Geburtstagstelefonat ganz bewusst führen, oder neue berufliche Optionen mit Home-Office usw…

Auch Abram hatte in seinem Leben Krisen zu bewältigen, doch dann sendet Gott ihn aus: “Geh!” Abram empfängt eine Verheißung, einen Auftrag und damit verbunden eine neue Hoffnung. Dürfen wir uns denn nicht auch als Gesandte Gottes für unsere Zeit verstehen?!

Nutzen wir die erste Zeit zu Zweit im neuen Jahr für folgende Fragen:

  • Welche Herausforderungen sehe ich?
  • Wo kann ich mich einsetzten?
  • Was möchte Gott von mir?
  • Wo kann ich Antwort geben?

Abschließend suchen wir gemeinsam nach dem „Ruf Gottes“ durch uns:

  • Wie könnte Gottes Ruf an mich für das neue Jahr 2021 lauten?

Geh und hab Mut!

Geh und probiere Neues!

Geh und lache!

Geh und hilf!

Geh und …???

Viel Freude auf der Suche nach DEINEM Ruf und alles Gute im neuen Jahr!

Bildquelle: Pixabay.com

Wie wird Weihnachten?

Ein ziemlich anderes Jahr, ein ziemlich anderer Advent und ein ziemlich anderes Weihnachtsfest – 2020 lief wohl nicht so, wie fast alle von uns es sich vorgestellt haben. Umso wichtiger, dass wir dieses Jahr als Paar nochmal Revue passieren lassen. Wie erging es uns? Welche neuen Erfahrungen habe ich / haben wir dieses Jahr gemacht? Was habe ich / haben wir Neues gelernt? Wofür bin ich / sind wir dankbar? Welche Wünsche und Hoffnungen habe ich / haben wir für das kommende Jahr?

Und dieses Jahr feiern wir Weihnachten einmal anders. Vielleicht kann es eine Gelegenheit sein, über Gewohnheiten, Rituale und Bräuche nachzudenken. Wie können wir auf Distanz, aber uns auch gleichzeitg nahe sein? Was ist mir am Weihnachtsfest wichtig? Warum? Welcher Wert steckt für mich dahinter?

Dieses Jahr wird eben nicht alles „wie immer“ ablaufen. Um eine Enttäuschung vorzubeugen, lohnt sich eine gute Vorbereitung. Was bietet meine Gemeinde an? Muss ich mich dafür anmelden? Oder wollen wir lieber „Heimnachten“ feiern? Im Internet finden sich viele gute Anregungen für ein Weihnachtsfest bzw. ein Krippenspiel zu Hause. Was passt zu uns? Was brauchen wir dafür?

Weihnachten – einmal anders, ganz neu, ganz nah?

Corona – schon wieder oder immernoch? Oder: Was ist die Chance?

Es ist Herbst und wie von einigen Experten bereits vorhergesagt steigt die Zahl der Neuinfektionen. Ob in Schule, Beruf oder in den Medien, Corona ist stets präsent. Seit nun fast einem Jahr. Viele Menschen empfinden die Schutzmaßnahmen oder Quarantäneregeln als Einschränkung ihrer Lebensqualität und ihrer Freiheit. Aber in vielen Gesprächen und in unserer eigenen Lebenswelt durften wir auch viele positive Erfahren dadurch machen.

Ein Beispiel: In den nächsten Tagen erwarten wir unser drittes Kind. Für den Besuch im Krankenhaus gibt es ganz klare Regeln, ein Besucher und bis zu zwei Geschwisterkindern (passt bei uns noch genau 😉 ) pro Tag für zwei Stunden. Eine klare Einschränkung, mein Mann darf nur für so kurze Zeit jeden Tag zu mir und unserem Neugeborenen. Im Vorgespräch erzählt mir die Hebamme, dass es auf der Wochenstation noch nie so entspannt für Mamas und Babys war und sie quasi keinerlei Probleme mehr mit dem Stillen haben, weil weder Mama noch Kind abgelenkt werden. Kann diese Besuchseinschränkung für mich geschenkte Zeit werden? Lässt sie mich den Fokus auf das Wesentliche richten?

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Und noch etwas anderes fällt mir dazu ein. Vielleicht in seiner Wortwahl etwas altmodisch, aber in seiner Bedeutung sehr präsent: Unmäßigkeit. In der Tradition der Kirche eine der sieben Todsünden. Das klingt gleich sehr dramatisch, aber was passiert eigentlich bei Unmäßigkeit? Wir verlieren den Blick auf das, was wichtig ist.

Ich glaube, dass unsere Gesellschaft in vielen Bereichen unmäßig übertreibt. Das bezieht sich nicht nur auf Essen und Trinken, sondern auch auf Konsumgüter, Freizeitangebote, Leistungsforderungen, und und und. Durch Corona oder vielleicht sogar dank Corona, werden wir wieder mehr mit uns selbst konfrontiert.

Wir wollen Euch einladen die Erfahrungen der letzten Wochen und Monaten als Chance zur Selbstreflexion zu nutzen und diese mit Eurem Partner ins Wort zu bringen. Wir merken: Auch Ängste sind berechtigt, es lohnt sich über die eigenen Gefühle in den Austausch zu gehen.

Fragen für das Gespräch zu zweit:

  • Was ist mein Maß?
  • Was brauche ich wirklich?
  • Von was (welchen Gegenständen, Treffen, Gewohnheiten, Angeboten) will ich mich trennen?
  • Von was will ich noch mehr? Was tut mir gut?
  • Was geht mir so wirklich ab?
  • Worauf freue ich mich schon, wenn es wieder möglich wird?

Du hast ja wohl ´ne Macke…

Das kennen wir doch alle: Die kleinen Macken unseres Partners nerven uns im Alltag und dies endet viel zu oft in sich wiederholenden Streitereien. Dabei rückt ein konstruktiver Weg zur Lösung in weite Ferne. In einer aktuellen Umfrage nannten beide Geschlechter jeweils die nervigsten Macken ihres Partners:

Die schlimmsten Macken von Frauen

  1. Wenn sie nicht konkret sagt, was sie will. (52%)
  2. Wenn sie ständig seine Sachen wegräumt und er sie nicht wiederfindet. (30%)
  3. Wenn sie ihn ewig warten lässt und zu spät kommt. (26%)
  4. Wenn sie immer telefonieren will und viele SMS schreibt. (25%)
  5. Wenn sie sich beschwert, dass er sich nicht alles Erzählte merken kann. (25%)

Die schlimmsten Macken von Männern

  1. Wenn er ihr nicht zuhört und später erstaunt nachfragt. (38%)
  2. Wenn er anderen Frauen in ihrem Beisein hinterherschaut. (36%)
  3. Wenn er überall seine Klamotten liegen lässt. (32%)
  4. Wenn er nicht im Haushalt hilft. (32%)
  5. Wenn er beleidigt ist, wenn sie etwas ohne ihn unternimmt. (31%)

Im Juli nehmen wir uns Zeit um mit dem Partner ganz offen über unsere eigenen Macken zu sprechen. Was im Alltagsstress zu Streit führt, soll an einem entspannten Abend zur Sprache kommen dürfen. So kann man sie beim nächsten Mal vielleicht leichter ertragen oder die Macke sogar mit einem Lächeln zur Kenntnis nehmen. Sie sind schwer zu ändern, doch wir können probieren daran zu arbeiten bzw. den Partner besser zu verstehen. Für den Eheabend wollen wir jedoch nicht mit Vorwürfen konfrontieren, sondern uns im ersten Schritt selbst unter die Lupe nehmen. Folgende Fragen können dabei helfen:

1. Jeder schreibt für sich auf: “Ich vermute, dass ich Dir auf die Nerven gehe mit…”

2. Wir kommen über die aufgeschrieben Dinge ins Gespräch. Jeder erzählt von sich!  

3. Welche Möglichkeiten finden wir um mit diesen Macken umzugehen?

4. Kann mir mein Partner dabei sogar helfen? Wie?

5. Ein Ausblick: Bis zum nächsten Paargespräch nimmt sich jeder einen Vorsatz im Sinne der persönlichen Weiterentwicklung.

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