#trashtag – endlich eine vernünftige Challenge
Mit einer Müllaufräumaktion machen Social Media Seiten endlich mal wieder auch positive Schlagzeilen. Helfer teilen vorher-nachher Bildern von Orten, die sie vom Müll gesäubert haben.
Es ist wieder einmal eine dieser Situationen, wir sind spät dran und wollen aber pünktlich zum Festgottesdienst unserer Gemeinde. Auf den letzten Drücker müssen beide Kinder widerwillig in die volle Wintermontur gepackt werden, ein Schuh ist nicht auffindbar und das Smartphone hat sich wieder irgendwo versteckt. Als wir endlich vor der Kirche ankommen und uns in einen inoffiziellen Parkplatz mogeln, steigen wir abgehetzt aus uns stehen in Mitten der Aufstellung der Ministranten und Pfarrer. Peinlich!
Wir haben zwei Patenkinder, die jeweils ein Zwillingsgeschwister haben. Beide Zwillingskonstellationen haben so viel Interessantes zu bieten: Der eine eher ruhig, der andere sehr aktiv. Die eine mag Musik, die andere malt viel lieber. Wir dürfen die jungen Menschen in ihrer ganz eigenen Persönlichkeit erleben. Mal eher ernst oder hysterisch kichernd, manchmal total in sich zurückgekehrt, dann wieder im gemeinsamen Spiel versunken… Auch im Aussehen, im Auftreten und in der Kleidung zeigen sie jeweils einen ganz eigenen Stil. Zwei mal zwei originale Menschen. Im Zusammenspiel dieser Originalitäten sind sie als Geschwister aber ganz stark miteinander verbunden und ohne die andere Person, fühlen sie sich nicht ganz „komplett“. In ähnlicher Form erleben wir dieses Miteinander auch zwischen uns beiden in unserer Ehe. Zwei Originale, ein Team.
www.schoenstatt.de berichtet über die Sendungsfeier im Schönstatt-Zentrum Weiskirchen
Michael Kiess. Nach einer zweijährigen Ausbildung durch die Akademie für Ehe und Familie im Schönstatt-Zentrum Weiskirchen, Diözese Mainz, sind neun Ehepaare von Bischof Dr. Peter Kohlgraf, Mainz, als Ehe- und Familientrainer ausgesandt worden. Bischof Kohlgraf, der nach dem Tod von Karl Kardinal Lehmann die Schirmherrschaft der Akademie weiterführt, dankte den Paaren dafür, dass sie sich als Boten des Evangeliums senden lassen.

Sie haben den Ausbildungskurs der Akademie für Ehe und Familie entscheidend mitgeprägt (Foto: Kiess)
Weiterlesen > Bericht vom 2. Dezember 2018
Mit der Herbst- und Winterzeit begann für uns auch die Zeit der Krankheiten. In diesem Jahr haben wir es geschafft so ziemlich alle Bakterien, die im Kindergarten kursierten mitzunehmen. Angefangen von der endlosen Schnupfnase bis hin zur Lungenentzündung. Es war unglaublich anstrengend selbst krank zu sein oder kranke Kinder zu versorgen. Dies hat unseren Alltag lahm gelegt. Wir haben uns gefragt, wie wir auch in diesen Zeiten den positiven Ansatz leben können. Alles verlangsamt sich und Termine müssen abgesagt werden.

Liegt darin nicht auch eine Chance? Bücher über Bücher vorlesen, Lieblingsessen kochen, Geschichten erzählen und Lieder singen. Auch Gott soll in diese Zeit besonders mit hineingenommen werden. Ob es nun Bitten um Genesung oder Danklieder nach einer überstandenen Krankheit sind.
Bistumszeitung berichtet über die Sendungsfeier im Schönstatt-Zentrum Weiskirchen
Neun Ehepaare als Ehe- und Familientrainer ausgesandt
Bischof Kohlgraf feierte Gottesdienst im Schönstattzentrum Weiskirchen
Bei einem Gottesdienst am Samstag, 17. November, hat der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf neun Ehepaare als „Ehe- und Familientrainer“ gesendet.
Damit die Zukunft ein Zuhause hat
Drei Paare aus dem Bistum widmen sich Familien
Die Teilnehmenden aus dem Bistum Trier: Andreas Haan aus Schmelz (links), Matthias und Vanessa aus Gondershausen (Mitte) und Ursula mit Joachim Dennhart aus Hungenroth.
„Dich sehen.
Sich auf den anderen einlassen.
Einander suchen, miteinander gehen, zueinander stehen, ständig Fühlung halten.
Gemeinsam in die gleiche Richtung schauen.
Im Augenblick…berühren sich unsere Seelen.“
Vielleicht kennen Sie das aus ihrer Partnerschaft:
Er: „Als Mann fällt es mir oft schwer, ohne eine „Nebenbeschäftigung“ zu 100% zuzuhören und in´s Gespräch zu kommen. Das ist anstrengend und ich fühle mich nicht wohl…“
Sie: „Ich als Frau wünsche mir mehr Zeit zum Gespräch, ohne, dass ER ständig Ablenkung sucht. Ich sollte doch wichtig genüg sein…?“

Manchmal hilft eine kleine, gemeinsame Nebenbeschäftigung wie zB Spazierengehen, Autofahren, oder sogar die Küchenarbeit um die guten Gespräche als Paar zu beginnen. Wir blicken in die gleiche Richtung, beschäftigen uns mit einer monotonen körperlichen Arbeit, aber sich im Geiste offen und frei für die Worte des anderen. So gelingt es vielleicht leichter um mit Interesse nachzufragen, was wirklich auf dem Herzen liegt oder wofür tagsüber noch keine Zeit war. Wir merken dann: ich bin meinem Partner wichtig! Dabei geht es vor allem um den Austausch und die Ergänzung als Paar. Wenn wir uns öffnen, zeigt sich Deine ganze Größe und Schönheit. Und zudem: Wenn sich unsere Seelen berühren, begegnen wir Gott und wir spüren seine Nähe und Zuneigung.
Fragen für das Paargespräch: