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Kurs XIX Weiskirchen 2022/23

Tagungsort

Schönstattzentrum Weiskirchen
Pommernstr. 13
63110 Rodgau / Weiskirchen
Telefon 06106-16927

Termine

1. Ausbildungsjahr: Ehe und Familie leben

WE 1: 28.-30.01.2022
WE 2: 25.-27.03.2022
WE 3: 06.-08.05.2022
Studienwoche 1: 05.-11.08.2022
WE 4: 07.-09.10.2022
WE 5: 25.-27.11.2022

2. Ausbildungsjahr: Ehen und Familien begleiten

WE 06: 27.-29.01.2023
WE 07: 03.-05.03.2023
WE 08: 16.-18.06.2023
Studienwoche 2: Fr. 28.07. – Do, 03.08.2023
WE 09: 06.-08.10.2023
WE 10: 17.-19.11.2023

Interessenten können sich hier voranmelden:
info@akademie-ehe-familie.de

ZVL

Gestern war es mal wieder so weit, ein Zoom-Abend. Einer von vielen. Aber gut, dass viele nette Bekannte und auch Freunde dabei waren. Wir starten mit einer kurzen Wie-gehts-mir-Runde. Uns gefällt die kreative Idee dazu, die uns die Leitung stellt: „Wenn du jetzt ein Buch schreiben würdest über deinen Alltag, wie würde der Titel lauten?“ 

Bildquelle: Pixabay.com

Ein Paar antwortet mit ZVL, ihre Abkürzung für ihren Buchtitel „Zu Viel Los“. Zu viele Termine zum Teil digital, zum Teil live, aktuelle und nachgeholte Feste wie Taufen oder Hochzeiten, Hausbau, die erste Sommergrippe und vieles mehr. Und dies zieht sich wie ein roter Faden durch die Erzählungen; es ist viel los! Zum einen ist da die große Freude endlich wieder mit Familie und Freunden zusammen zu sein und das Leben zu feiern, andererseits kann es auch schnell zur Überforderung werden, wenn nun wieder der Terminkalender voll gefüllt ist. Ob nun vor, mitten oder nach Corona, es lohnt sich den Alltag in den Blick zu nehmen, um ihn bewusst zu gestalten. 

  • Wie geht es mir gerade?
  • Wie steht es um mein Stresslevel?
  • Wo sind meine Alltagsoasen, um mich und meinen Gott in den Fokus zu nehmen?
  • Wie können wir einander Freiräume ermöglichen?

Ehe- und Familienpastoral im Fokus des vatikanischen Forums Amoris Laetitia

Heinrich Brehm. Die Frage: “Wo stehen wir mit Amoris Laetitia? Strategien für die pastorale Anwendung des Schreibens von Papst Franziskus” stand im Zentrum eines viertägigen Online-Forums, zu dem das vatikanische Dikasterium für Laien, Familie und Leben eingeladen hatte. Unter den etwa 350 Delegierten, die mehr als 60 Bischofskonferenzen und über 30 internationale Vereinigungen und Bewegungen vertraten, waren Ehepaar Beate und Prof. Dr. Christian Glöggler aus Deutschland. Sie waren zudem zu einem Beitrag über Erfahrungen in der Ausbildung von Ehepaaren zu Ehe- und Familientrainern durch die aus der Schönstatt-Bewegung heraus entstandene Akademie für Ehe und Familie eingeladen. Im Interview mit schoenstatt.de berichten sie von ihren Eindrücken.

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Kongress zu “Amoris laetitia” – Ehepaare überzeugen Ehepaare, Familien begeistern Familien für den Glauben

Heinrich Brehm. „Wir möchten als Ehepaare einen Beitrag zur Evangelisierung leisten. Uns ist sehr bewusst, dass die Kirche wesentlich aus den Häusern der Familien zusammenwächst“, so heißt es in einem Video, mit dessen Hilfe Beate und Prof. Dr. Christian Glöggler beim „Forum Amoris Laetitia“ den zweijährigen Ausbildungskurs für Ehepaare zu Ehe- und Familientrainern der Akademie für Ehe und Familie vorgestellt haben. Das klingt wie eine direkte Antwort auf das einen Tag vorher ebenfalls als Video eingebrachte Statement von Papst Franziskus, der deutlich macht, dass Evangelisierung nicht eine Sache einer „pastoralen Elite“ sein solle, sondern Familien selbst „den Familien und den jungen Leuten die Liebe Gottes bringen“ sollen. Papst Franziskus weiter: „Die Kirche ist vor allem zu einem aktiven Hinhören auf die Familien aufgerufen und dazu, sie in der Pastoral zum Subjekt, zum Handelnden zu machen.“

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Das WIR trägt

Am vergangenen Wochenende feierte die Schönstatt-Familienbewegung das Familienfestival unter dem Motto: “Das WIR trägt”. Das Mottolied bietet diese Woche die Inspiration für die Zeit zu zweit.

Hören wir es gemeinsam:

Es fällt auf, dass der Liedtext aus Fragen besteht:

Copyright für Text und Musik: Ansgar Hoffmann

Diese Fragen können uns Anregung sein miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu überlegen, wo unser gemeinsames “WIR” als Ehepaar und auch als Familie trägt und wo wir noch gemeinsam daran bauen wollen.

Wenn ihr noch nach weiteren Impulsen sucht, findet ihr hier eine ganze Reihe an Möglichkeiten: https://familienbewegung.de/inspirationen-impulse.html

Viel Freude dabei!

Edelsteinmomente

Von vielen Freunden und Bekannten hören wir gerade: zwischen Heimarbeit, Homeoffice, Hausaufgaben und Haushalt fehlt manchmal die Kraft den Bedürfnissen des Partners, der Partnerin oder unserer Kinder gerecht zu werden. In einem Erziehungskurs hörten wir kürzlich von sogenannten “Edelsteinmomenten”.

Als Edelsteinmomente werden die kurzen Momente des Tages genannt, wenn wir es schaffen einer Person in unserem Umfeld die volle Aufmerksamkeit und Präsenz schenken und dadurch Begegnung erfahren und Wertschätzung beim Gegenüber ankommt.

Gerade, wenn wir mehrere Dinge gleichzeitig machen wollen oder müssen, sich unsere Gedanken im Kreis drehen und der nächste Termin zur Zoom-Konferenz auch noch irgendwie pünktlich geschafft werden soll, ist das gar nicht so einfach. Da bekommen wir es dann manchmal nur am Rande mit, wenn mein Partner mir etwas sagen will.

Bildquelle: pixabay.com

Aber wie ist das mit mir selbst? Es lohnt sich auch einmal für mich selbst zu überlegen, in welchen Momenten ich mich wertgeschätzt und angenommen fühle. Welche Momente mit meinem Partner sind da besonders schön und angenehm?

Für viele Menschen sind es genau diese Momente, in denen sie sich wirklich auf Augenhöhe wahrgenommen fühlen: wenn mir mein Gegenüber empathisch und ganz aufmerksam zuhört, wenn jemand sich ganz bewusst Zeit nimmt, wenn jemand sich wirklich interessiert.

Die kleinen Phasen des Tages, diese Edelsteinmomente dürfen klein und kurz sein. Die Dauer ist nicht so wichtig, oder die Besonderheit der Situation. Es geht vor allem darum, dass ich meinem Partner gegenüber voll da und ganz präsent bin. Genau in diesem Moment. Es entsteht ein Moment der Wertschätzung und des positiven Miteinanders. Das kann während des Kochens, beim Zähneputzen oder beim Einschlafen sein. Abends lohnt es sich gemeinsam über diese Edelsteinmomente nachzudenken und deren Wert nachzuspüren. Vielleicht schaffen wir es auch diese ins Gebet zu bringen und unsere Dankbarkeit darüber zu spüren und vor Gott zu tragen.

In der Zeit zu Zweit kommen wir als Paar ins Gespräch:

  • Wann kann ich im Tagesablauf für einen Moment wirklich präsent sein?
  • Ist mir das heute gelungen?
  • In welchen Momenten fühle ich mich wertgeschätzt und angenommen?
  • Welche Momente mit meinem Partner sind da besonders schön und angenehm?
  • Wo wünsche ich mir Deine volle Aufmerksamkeit?
  • Wie schaffen wir uns gegenseitig solche Edelsteinmomente?

Lasst euch in diesen Tagen auf solche Edelsteinmomente ein und geht gemeinsam auf diese Schatzsuche. Es lohnt sich!

Idee der Edelsteinmomente aus: KESS-erziehen® (https://www.kess-erziehen.de/)

Günter Niehüser verstorben – Er war ein Mitbegründer der Akademie für Ehe und Familie

Völlig überraschend verstarb am Samstag, 10. April 2021, Günter Niehüser im Kath. Klinikum in Mainz. Der Verstorbene war in der Schönstatt-Bewegung neben anderem vor allem bekannt als gefragter Fachmann beim Ausbildungskurs für Geistliche Begleitung am J. Kentenich Institut, als Mitbegründer der Akademie für Ehe und Familie mit Sitz in Mainz, als Begleiter von Entwicklungsprozessen in verschiedenen Gemeinschaften und als kompetenter Berater in Fragen sexualisierter Gewalt und deren Prävention. Zusammen mit seiner Frau Anja und seinen Verwandten trauern viele in der Schönstatt-Bewegung um seinen zu frühen Heimgang.

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Der Verheißung Gottes trauen – 18. Absolventenkongress der Akademie für Ehe und Familie – online

 Nachdem im vergangenen Jahr der Absolventenkongress wegen der Corona-Pandemie ausfallen musste, ging er am Palmsonntagwochenende 2021 online an den Start. Mit Dr. Christian Henneke aus Hildesheim kamen 61 Ehepaare und Familien über die Zukunft der Kirche und der Familien ins Gespräch. Thema: „Familien und Kirche – Lust auf Zukunft? Was trägt den Glauben ins Morgen?“

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Lockdown an Ostern

“Das mit der Ausgangssperre hat zu Ostern noch nie funktioniert!” Über dieses Meme auf social media Kanälen mussten wir schon ein bißchen schmunzeln…

Meme Bildquelle: https://debeste.de/184415/das-mit-der-Ausgangssperre-zu-Ostern-hat-noch-nie

Vor kurzem ging dieses oben gezeigte Bild viral. Es zeigt ein offenes Grad – offensichtlich mit dem großen, runden Stein das Grab des Josef von Arimathäa in dem Jesus nach der Kreuzigung gebracht wurde – darunter steht geschrieben: “das mit der Ausgangssperre zu Ostern hat noch nie funktioniert.”

Mit einem Augenzwinkern zeigt dieses Bild die Erleichterung, die wir uns wohl in diesen Tagen besonders wünschen. Jesus ist auferstanden, er lebt! Nun liegen die Osterfeiertage – zum zweiten mal im Lockdown erneut hinter uns – aber wir Christen dürfen ja Ostern ganze 50 Tage lang feiern. Wir sehen das als Chance und sind also eingeladen, über diesen Gedanken in´s Gespräch zu kommen.

Manchmal geht es uns vielleicht wie in einem Grab, die Steine liegen schwer in Form von Sorgen und Ängsten auf unserem Herzen. Mit der Auferstehung Jesu dürfen wir in der Osterfreude diese Steine mit ihm weg holen.

Folgende Fragen können uns im Paargespräch leiten:

  • Dafür wünsche ich mir gerade Erleichterung…
  • Danach sehne ich mich gerade besonders…
  • Welche dieser Steine möchte ich bewusst an Jesus übergeben?
  • Mit dieser “Methode” kann ich das am besten unterstützen…(aufschreiben, Zettel verbrennen, im Gebet, im Gespräch….)

Zusammenbruch oder Chance?

“Wenn etwas zusammenbricht, ein Plan zusammenbricht, jetzt nicht selber auch zusammenbrechen, sondern aufbrechen.” (Pater Josef Kentenich)

Beim Lesen dieses Zitats kam uns erneut die aktuell ungewisse Zeit in den Sinn. Die Welt dreht sich immernoch um Corona, Lockdown, Kurzarbeit, (mal wieder) geschlossene Schulen und Kitas und ein Alltag, der so gar nicht alltäglich ist. Irgendwie haben wir es langsam leid, immer auf ein “danach” zu warten. Viel besser wäre doch ein “hier und jetzt” um das, was alles rund herum förmlich zusammenbricht nicht nur von der Seite anzustarren, sondern das vermeintlich Beste draus zu machen.

Ich arbeite im Einzelhandel: Monate ohne Umsatz und ein negatives Betriebsergebnis lassen den Druck höher und höher werden. Fast alle sind in Kurzarbeit. Die Eltern sind das Home-Schooling leid und die Lehrer*innen haben meist die doppelte Belastung. Viele unserer Freunde und Groß-Familie sind beruflich ebenfalls betroffen.

Und doch merken wir, die Zeit als Paar und als Familie tut uns gut und wir entdecken neue Möglichkeiten: Unser Garten erstrahlt in neuem Glanz, unser 3-jähriger Sohn hat letzten Monat Windel und Schnuller an den Nagel gehängt und ich habe mit unserem 5-jährigen so viel Zeit mit dem Fußballspielen verbracht wie noch nie. Und auch wir als Paar können gerade ab und zu wieder ausschlafen und die Zeit für ein Ehe-Gespräch am Abend wird nicht von anhaltender Müdigkeit durchkreuzt. Es tut gut, dass wir uns ab und zu nicht von unseren Ängsten treiben lassen, sondern das Ruder selbst in die Hand nehmen und darüber im Gespräch bleiben. Unsere Ängste dürfen wir vor Gott bringen, er soll uns aber auch die Kraft geben, die Chance zu erkennen und anzupacken.

Foto: Pixabay.com

Für unser Leben als Paar stellen wir uns in der Zeit zu Zweit folgende Fragen:
• Wir sagen uns, was uns aktuell Angst macht und beschließen, dass wir in unseren Ehe- und Familiengesprächen das Positive in den Blick nehmen.
• Wie können wir die Zeit miteinander gewinnbringend gestalten?
• Wen möchten wir in unser Gebet mit einschließen?
• Wo gibt es für uns noch ungenutzte Chancen zu denen wir aufbrechen möchten

Für unser Leben mit Gott beten wir gemeinsam:
Jesus, Gott und Heiland, in einer Zeit der Belastung und Unsicherheit für die ganze Welt kommen wir zu dir. Stehe uns bei mit deiner Macht. Stärke unter uns den Geist des gegenseitigen Respekts, der Solidarität und der Sorge füreinander. Hilf, dass wir uns innerlich nicht voneinander entfernen, sondern Wege finden, miteinander in Kontakt zu bleiben. Lass uns die Widrigkeiten und Herausforderungen annehmen und daran wachsen. Danke, dass du bei uns bist und uns hindurchbegleitest. Amen.

(nach Bischof Dr. Stephan Ackermann / Trier)

Kurs XVIII Oberkirch 2020/21

Tagungsort

Schönstatt-Zentrum Marienfried
Bellensteinstr. 25
77704 Oberkirch
Tel. 07802 92850

Termine

1. Ausbildungsjahr: Ehe und Familie leben

WE 1: 31.01.-02.02.2020
WE 2: 06.03.-08.03.2020
WE 3: 08.05.-10.05.2020
Studienwoche 1: 28.08.-03.09.2020 (Liebfrauenhöhe, Rottenburg)
WE 4: 06.11.-08.11.2020
WE 5: 11.12.-13.12.2020

2. Ausbildungsjahr: Ehen und Familien begleiten

WE 6: 08.01.-10.01.2021
WE 7: 12.03.-14.03.2021
WE 8: 07.05.-09.05.2021
Studienwoche 2: 03.09.-09.09.2021
WE 9: 08.10.-10.10.2021
WE 10: 12.11.-14.11.2021

>> Anmeldungsflyer zum Herunterladen