
Sara Verzillo-Wolf
und Dr. Fabian Wolf
Frankfurt am Main
fab.wolf(at)gmail.com
Thema:
Du bist gut für mich. Die Schönheit unserer Unterschiedlichkeit
Was Sie erwartet:
Spielerischer Einstieg, Impulsvortrag, Paararbeit, Plenum (60 Min.)

Sara Verzillo-Wolf
und Dr. Fabian Wolf
Frankfurt am Main
fab.wolf(at)gmail.com
Thema:
Du bist gut für mich. Die Schönheit unserer Unterschiedlichkeit
Was Sie erwartet:
Spielerischer Einstieg, Impulsvortrag, Paararbeit, Plenum (60 Min.)
Schönstatt-Zentrum Marienfried
Bellensteinstr. 25
77704 Oberkirch
Tel. 07802 92850
1. Ausbildungsjahr: Ehe und Familie leben
WE 1: 26.01.-28.01.2024 Oberkirch
WE 2: 15.03.-17.03.2024 Oberkirch
WE 3: 14.06.-16.06.2024 Liebfrauenhöhe
Studienwoche 1: 30.08.-05.09.2024 Oberkirch
WE 4: 11.10.-13.10.2024 Oberkirch
WE 5: 06.12.-08.12.2024 Liebfrauenhöhe
2. Ausbildungsjahr: Ehen und Familien begleiten
WE 6: 24.01.-26.01.2025 Oberkirch
WE 7: 04.04.-06.04.2025 Liebfrauenhöhe
WE 8: 27.06.-29.06.2025 Liebfrauenhöhe
Studienwoche 2: 05.09.-11.09.2025 Oberkirch
WE 9: 10.10.-12.10.2025 Oberkirch
WE 10: 21.11.-23.11.2025 Oberkirch
Schönstattzentrum München
Herterichstr. 138-140,
D-81477 München
Telefon 089 7907863
www.schoenstatt-muenchen.de
Die Kurstermine werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Interessenten können sich hier voranmelden:
mail-at-akademie-ehe-familie.de
Haus der Familie
Höhrer Straße 115
56179 Vallendar-Schönstatt
Tel. 0261 64006-0
Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Interessenten können sich hier voranmelden:
mail-at-akademie-ehe-familie.de

Artikel in der Bistumszeitung Glaube und Leben vom 10. Dezember 2023 Bistum Mainz
– Foto: Akademie für Ehe und Familie
Ein Beitrag von Birgit Thalheimer (Goldbach)
Der November ist für mich ein besonderer Monat, lange Zeit konnte ich ihm nicht sonderlich viel abgewinnen. Es kam mir als Kind immer so vor, als dauere der November viel länger, als die anderen Monate. Das kalte, trübe Schmuddelwetter und das frühe dunkel werden, machten mir auch keinen wirklichen Spass.
Alles auf Rückzug, gerade fand das Leben doch noch draußen statt und war so bunt und voller Energie. In der dunklen Jahreszeit hatte ich irgendwie oft das Gefühl etwas zu verpassen. Der Tag hat ja schließlich weniger Stunden und ich wollte doch noch so viel machen, ein ziemlich unschönes Mangelgefühl.
Heute habe ich längst meinen Frieden mit dem November geschlossen und finde es sogar ganz schön mich nach einem trubeligen und aktiven Sommer, dem langsameren Rhythmus des Herbstes anzupassen. Ich nehme mir mehr Zeit für mich, genieße es mich in meinen vier Wänden einzukuscheln und abends weniger Termine zu haben.
Es tut gut einfach die Natur zu beobachten ,die es uns vormacht, wie Loslassen und Kraft sammeln geht und sich bewusst auch Zeit zum Regenerieren zu nehmen.
Ganz nach dem Motto: If you can’t go outside, go inside.

Bildquelle: https://pixabay.com/de/photos/sonnenblumen-vase-wohnkultur-3292932/
Es kommt also ganz auf unsere Bewertung an, ob wir etwas als Mangel oder eher als Fülle erleben. Das Schöne ist, wir haben immer die Wahl unsere Perspektive und damit unser Erleben selbst zu bestimmen. Manchmal hilft das Leben auch ein bisschen nach, wie bei mir zum Beispiel dadurch, dass unser jüngster Sohn im November geboren ist ;o) Fülle pur.
Das Thema Mangel und Fülle bietet sich immer wieder wunderbar für ein Paargespräch an, z.B. mit den folgenden Impulsfragen:
Im diesjährigen Sommerurlaub ging am zweiten Urlaubstag meine Armbanduhr kaputt. Im Alltag hätte ich bestimmt sofort für Ersatz gesorgt, aber im Urlaub habe ich mich meinem uhrenlosen Schicksal einfach ergeben. An manchen Tagen leistete natürlich das Handy Ersatz und gab mir zuverlässig die Uhrzeit an, an anderen halfen informierte Familienmitglieder aus. Aber tatsächlich war ich an vielen Tagen einfach uhrzeitlos unterwegs. Ein sonderbares Gefühl! Mal herrlich unbeschwert und entspannt, manchmal orientierungslos und nervös aufgrund des Kontrollverlusts.
Meine uhrenlose Urlaubszeit führte mir wieder deutlich vor Augen: der Alltag ist einfach komplett durchgetaktet. Wir sind getrieben von Terminen, Arbeitszeiten, Schulzeiten, Abfahrtszeiten…

Ganz oft erleben wir uns im Alltag fremdbestimmt und unfrei angesichts der vielen Termine und Verpflichtungen von uns selbst und den Familienmitgliedern.
In dieser Zeit-zu-zweit lade ich Sie ein miteinander ins Gespräch zu kommen, beispielsweise über folgende Fragen:
Ich wünsche Ihnen ein gelungenes Paargespräch und genügend Zeiten im Alltag in denen Sie unbeschwert, zeitlos entspannen können!
Ein Beitrag von Martina Gröber, Hochdorf
„Humor als ein Erfolgsrezept für gelungene Partnerschaft!„
Ein Beitrag von Birgit und Frank Thalheimer (Goldbach)
Vor ein paar Wochen fand in Würzburg wieder der Tag der Ehejubilare statt. An diesem Tag lädt der Bischof alle Paare, die in diesem Jahr ihr silbernes, goldenes, diamantenes oder sogar eisernes Ehejubiläum feiern, in den Dom zum Dankgottesdienst mit persönlichem Segen ein. Danach treffen sich die Ehepaare auf dem Domplatz noch auf ein Glas Frankenwein, zum gemütlichen Beisammensein und Austausch.
Bei Paaren, die so viele Jahre zusammen sind, fragen sich die anderen oft, wie ihnen das wohl gelingt? Was ist das Erfolgsrezept und was wirkt sich so positiv auf die Partnerschaft aus, dass die Liebe hält und sogar mehr wird mit den Jahren?
Ein Ehepaar das über 60 Jahre verheiratet ist erzählt, dass es in all den Jahren natürlich nicht immer leicht war, sie sich aber immer schon gern gegenseitig auf den Arm genommen hätten und viel miteinander scherzen konnten. „Einen Mann mit dem ich nix zu lachen hab`? Nee, das wär` nun wirklich nix für mich gewesen“, gibt die Frau zu.
Wie wichtig Humor in langjährigen Beziehungen ist, haben inzwischen auch Wissenschaftler*innen der University of California untersucht. 87 Paare zwischen 40 und 50 Jahren, die mindestens 15 Jahre miteinander verheiratet waren, oder die 60-70 Jahre alt waren und mindestens 35 Jahre Ehe hinter sich hatten, wurden über 13 Jahre begleitet und ihre emotionale Interaktion analysiert.
Ergebnis: Je älter, desto lustiger. Je älter die Paare wurden, desto mehr Humor und Zärtlichkeit gab es zwischen ihnen. Anders ausgedrückt: es wird im Alter in der Liebe anscheinend immer mehr miteinander gelacht, statt genörgelt. Eigentlich würde man ja denken, dass mit jedem erlebten Schicksalsschlag, von denen es im Laufe jeden Lebens etliche gibt, Zynismus, Resignation und Traurigkeit zunehmen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Laut der Studie sank bei den Paaren mit steigendem Lebensalter auch das allgemeine negative emotionale Verhalten, das sei der Beweis dafür , dass wir uns mit jedem Jahr mehr auf das Gute in unserem Leben konzentrieren. Je älter wir werden, desto mehr haben wir er- und überlebt, wir ruhen in uns, werden gelassener mit uns und auch dem Partner/ der Partnerin. Wir nehmen nicht alles persönlich und können auch mehr über uns selbst lachen. Dazu braucht es nunmal Humor, auch und gerade in der Liebe.
Schon Charles Dickens bemerkte treffend: „Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?“ Uns liebevoll necken, statt uns bei jeder Gelegenheit gegenseitig zu kritisieren, miteinander lachen und mal Fünfe grade sein lassen, das nimmt den Stress aus so mancher angespannten Alltagssituation. Humor ist eine Kraft, die nicht zu unterschätzen ist.
Humor entkrampft z.B. bei Streit, stoppt Ängste in Diskussionen und schafft die nötige Distanz in Gesprächen, die uns dabei hilft loszulassen und eine andere Perspektive einzunehmen. Ein witziges Gegenüber weckt darüber hinaus auch die Leidenschaft, denn positive Menschen wirken auf andere anziehend.
Wie geht das aber jetzt konkret als Paar den Humor auch nach vielen Jahren Ehe noch zu erhalten und vielleicht sogar wachsen zu lassen?

Fünf Anregungen für das Paargespräch und Tricks für mehr Humor im Paaralltag:
Wann können wir lachen und warum vergeht uns manchmal der Spass? Wenn wir wissen auf welcher Humor-Wellenlänge wir surfen, schaffen wir mehr spassige Situationen im Alltag!
2. Fördern wir das Lachen in unserem Alltag gezielt?
Wenn alles nervt – Job, Partner*in, Kinder etc. hilft nur noch Spass auf Knopfdruck ;o) Das ist leichter, als man denkt, einfach überlegen, worüber wir am meisten lachen können: Comedy, witzige Bücher, Lachyoga, ein Schwätzchen mit dem lustigen Kollegen, der einem immer zum Lachen bringt…
3. Wie spontan sind wir?
Spontan herzhaft lachen und sich dabei auch noch körperlich nahe kommen? Klingt nach einem super Plan, um liebevolle Momente in der Beziehung zu schaffen und es geht ganz einfach. Durchkitzeln lautet die Devise! Das Gute daran: Kitzeln löst nicht nur direktes Lachen und positive Stimmung aus, es entspannt zudem den ganzen Körper. Wie wärs also einfach mal wieder Kind sein und loslegen.
4. Wann waren wir das letzte Mal so richtig albern?
Humor kann man von den Kleinsten lernen. Kinder lachen im Gegensatz zu uns Erwachsenen über 400 mal am Tag. Bei uns sind es noch ca. 15 mal. Also einfach mal genauer hinschauen, wie die Kleinen das machen und sich anstecken lassen und mitlachen. Denn Lachen ist erwiesenermaßen sehr gesund für Körper und Seele.
5. Wie hoch ist unser Anspruch an uns selbst und den Partner/ die Partnerin?
Wer nicht den Anspruch hat, dass alles perfekt sein muss und die Dinge nimmt wie sie kommen oder nun mal sind, hat definitiv mehr Spass am Leben und mit anderen Menschen. Dazu gehört es auch sich selbst nicht zu ernst zu nehmen – über sich selbst lachen zu können, ist eine Fähigkeit, die wir trainieren können. Es ist nie zu spät damit anzufangen.
Wann habt ihr zuletzt gegrillt? Bestimmt nicht lange her, oder? Was gibt es schöneres, als an einem lauen Sommerabend mit Freunden oder der Familie zu grillen? Essen im Freien, leckere Getränke, leckeres Essen… hmm!
Beim Grillen scheiden sich aber oft die Geister: es gibt die überzeugten Gasgriller und die mindestens genauso überzeugten Holzkohle-Griller. Es gibt die Fleischliebhaber und es gibt die, die auf gar keinen Fall Fleisch grillen.
Vielleicht geht ja auch durch eure Familie und im Bekanntenkreis ein Riss, was die Grill-Vorlieben angehen. Man neigt dann gerne dazu, nur solche Leute zum lauen Sommer-Grillen einzuladen, die die gleichen Vorlieben haben, damit es nicht zu Konflikten am Grill kommt und nicht das Veggi-Schnitzel neben dem Rindersteak liegen muss. Andererseits wäre es ja auch toll, wenn man mal was ganz Neues ausprobieren würde und lädt gerade deshalb Leute ein, die so ganz anders grillen?

Jetzt fragt ihr euch bestimmt, was dieses Philosophieren übers Grillen in einem „Zeit zu zweit“ Blog zu suchen hat.
Im Grunde ist´s in unserer Beziehung nicht anders: wir haben Grundsätze, Wertvorstellungen und Vorlieben. Es lohnt sich, mal darauf zu schauen, was ist denn eigentlich „typisch wir beide“?
Wir laden euch dazu ein, in dieser Zeit zu zweit miteinander ins Gespräch zu kommen:
Ein Beitrag von Martina und Daniel Gröber, Hochdorf